Weitere Ereignisse ab 2012 sind hier.......Aktuelles_2013.htmlAktuelles_2013.htmlshapeimage_2_link_0

Es hat lange gedauert .....!!!!!!!


Die Kyudo & Kitchen Seite  ist wieder aktuell. Sie wurde um den Prüfungslehrgang  Nov 2013 ergänzt.

Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen!

Yoroi

Seit 2011 bauen Fritz, Ingo und Björn an ihren eigenen Rüstungen.


Mit Hilfe von Willi Fuchs aus Wuppertal werden 3 Rüstungen nach einer Vorlage aus dem 16. Jahrhundert gefertigt. 

Die Rüstungen befinden sich noch im Bau. Die Galerie zeigt ein paar Fotos  die verschiedene Arbeitsabläufe zeigen.

Hier zur Galerie

Am 26. Und 27. Juli 2014 traff sich die Dürkheimer Kyudogruppe zu einem Freundschaftstreffen in Waldniel am Niederrhein.

Das Haus von Shigeyasu Kameo und Heike Dunkel hat einen wunderschönen Garten, in dem der aktuell gegründete Verein „ Kyudo in Waldniel e.V.“ seine Heimat gefunden hat.


Das gerade errichtete Azuchi
vor einem Karpfenteich war eine große Herausforderung. Beim 50 Meter-Schießen konnten wir feststellen, dass Kyudopfeile im Wasser schwimmen ;0)



Mit viel Spaß verbrachten wir acht Kyudokas die zwei Tage bei gutem Essen und abwechslungsreichen Schießspielen.

Auch der abschließende Wettkampf war von herrlichem Wetter gekrönt.



Mit von der Partie waren Fritz und Birgit Eicher, Michael und Michaela Meßler, Tanja Balogh, Arne Brachmann, Sigrid Lukas, Yumika Seki und Frank Neurohr.



 

26. Und 27. Juli 2014

Am 23. Und 24. August kamen sieben Mitglieder von „ Kyudo in Waldniel e.V.“ zum Gegenbesuch nach Bad Dürkheim.

Es  standen in den zwei Tagen Schießzeremonien, Zielspiele  mit zum Teil hohem Anspruch an die Schießkunst auf dem Programm. Während dem gemeinsamen Essen und den versch. Pausen gab es viel Gelegenheit sich auszutauschen. Einen Eindruck von der guten Laune kann man auf den vielen Fotos auf der Galerieseite gewinnen.

Die Fotos wurden von Darius gemacht und sind hier zu sehen: Galerie

23. und 24. August 2014

Vom 18. - 22. September 2014  fand das Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu Seminar mit Maeda Sensei im Alsterdojo in Hamburg statt. Arne Brachmann besuchte das Seminar mit Marcel Kommer und Yohei  Moriguchi, zwei weitere Mitglieder der Sôjutsu-Gruppe aus Bad Dürkheim.


Arne absolvierte dabei seine Prüfung zum Shokyû, dem ersten Rang im Hôzôinryû Sôjutsu.

Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu Seminar mit Maeda Sensei im Alsterdojo/ Hamburg

Bei einer Außentemperatur von 35°C fanden am 19. Juli 2014 in Paris die Vorrunden der 2. Kyudo-Weltmeisterschaften statt. Um sich in der Einzelwertung zu qualifizieren, musste man bei 4 Schüssen mindestens 3 Treffer landen. Das schafften in der Klasse 0. bis 3. Dan drei von 51 Schützen, bei den Trägern des 4. und 5. Dans schafften es acht von 50 Startern und bei den Shogos qualifizierten sich 9 von 32 Wettkampfteilnehmern.

In der Mannschaftswertung gingen 21 Nationen an den Start. Die acht Teams mit den höchsten Trefferzahlen qualifizierten sich für das Finale.






Für die deutsche Mannschaft traten an:

Michael Brettschneider aus Karlsruhe

Thomas Müller aus Berlin

Michael Meßler aus Bad Dürkheim.  







Es wurden 12 Pfeile pro Team geschossen. Die deutsche Mannschaft qualifizierte sich mit 9/12 Treffern nach Japan (10/12) als zweitbeste Mannschaft für das Finale.

Am Finaltag wurde im Tournament System geschossen. Folgende Mannschaften traten am 2. Tag gegeneinander an:

Großbritannien, Schweiz, Japan, Deutschland, Schweden, Taiwan, Frankreich, Rumänien.

Die deutsche Mannschaft konnte sich gegen Taiwan durchsetzen und kam in die nächste Runde, musste sich aber dann gegen eine starke japanische Mannschaft geschlagen geben.

Im Endfinale zeigte die deutsche Mannschaft wiederum eine gute Leistung und belegte mit 9/12 Treffern den 3. Platz vor der Schweiz.

Japan dominierte eindeutig den 2nd World Taikai in Paris und errang vor Frankreich den ersten Platz Einzel- und Mannschaft auf der Weltmeisterschaft.

Text: Eicher


Deutsches Team holt Bronze bei WM!

15. Frankfurt Open

Text: Eicher

Am Samstag den 30.08. fand das diesjährige Frankfurt Open auf dem zukünftigen Vereinsgelände in Niederrad statt. Von ein paar Tropfen zwischendurch und viel Wind einmal abgesehen hatten die Schützen Glück mit dem Wetter.


33 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet kamen zusammen, um sich im 20-Pfeile-Wettkampf zu messen. Der Siegerpreis ist ein Wanderpokal, ein berittener Samurai.


Nach der 4. Runde lagen noch zwei Schützen gleichauf, nach der 5. Runde konnte sich jedoch der Titelverteidiger Michael Messler aus Bad Dürkheim erneut mit 15/20 Treffern als klarer Sieger durchsetzen.

Christiane Schöniger landete mit 14 Treffern auf Platz 2.



EKF- Seminar 2014 in Paris

EKF - die European Kyudo Federation organisierte dieses Jahr die Seminare zur Erreichung der DAN Graduierung. Mehr als 1500 Teilnehmer trafen bei dem Ereignis zusammen.


Wir gratulieren Arne Brachmann zu seinem Bestehen der Prüfung zum 2. Dan.


In der nachfolgenden Weltmeisterschaft qualifizierte sich Michael Meßler als Mitglied des Nationalkaders und erreichte einen 3. Platz (siehe Artikel unten).




Die drei erste Plätze des Wettkampfes blieben in Rheinland-Pfalz und wurden von Rolf Lindemaier (72/100), Michael Meßler (64/100) und  Fritz Eicher (59/100) belegt.

Die vom Haku-un-Kan Kyudojo spendierte Damaststahl-Pfeilspitze ging dieses Jahr nach Mainz.

Fotos von der Veranstaltung hier: Galerie


Text: Eicher/ 20.9.2014

100-Pfeile-Schießen in Bad Dürkheim

Bei einem außerordentlich warmen Herbstwetter trafen sich auch 2014 Kyudoschützen, die sich dem 14. Hundert-Pfeile-Schießen von Kyudo Bad Dürkheim e.V. stellten.


Aus Freiburg, Frankfurt, Mainz, Stuttgart und Bad Dürkheim kamen diesmal Teilnehmer zusammen, die ab der Morgenzeit bis zum Einbruch der Dämmerung in 17 Durchgängen ihre 100 Pfeile schossen.

Intensivtraining vom 29.06. - 03. 07. 2015











Fotos von dem ersten 5-tägigen Intensivseminar in Bad Dürkheim.  Bei hochsommerlichen Temperaturen von fast 40 Grad.

Der Weg der 100 Pfeile

Selbsterfahrung beim Einhundert-Pfeile-Schießen in Bad Dürkheim 2015

Text: Philipp Pöhlert-Brackrock


„Das Geheimnis liegt in der Wiederholung“. Ein jeder, der sich in einer Kunst, einer Sportart oder einem Handwerk übt, hat diese Weisheit schon erfahren. Und dennoch ergriff mich als Kyudo-Beginner ehrfürchtiges Staunen als ich las, dass ein ernsthafter japanischer Bogenschüler täglich 100 Pfeile schießt.


Ob ich das wohl auch könnte – wenigstens einmal 100 Pfeile an einem Tag ins oder in die Nähe des Mato zu schicken? Nicht zu lange nachdenken und raus mit der Anmeldung.


Seit den 80er Jahren schießt man in Bad Dürkheim 100 Pfeile. Aus einer unregelmäßigen vereinsinternen Schießübung ist mittlerweile ein überregionales Ereignis geworden, an dem traditionsgemäß Schützen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern teilnehmen. Aufgrund der großen Nachfrage waren dieses Jahr 30 Schützen zum Wettkampf zugelassen worden.


Der Tag des Ereignisses rückte immer näher. Hatte ich mir für den Anfang zu viel vorgenommen oder müsste ich vielleicht während des Schießens aus Konditionsmangel vorzeitig aussteigen?


Na wenn schon! Alle Zweifel waren bei der Ankunft, der herzlichen Begrüßung und dem gemeinsamen Aufbau wie weggeblasen.


Mit den ersten 6 Pfeilen erzielte ich 4 Treffer, mit den zweiten 3. „Bloß nicht übermütig werden“, dachte ich. Die 1- und 0-Treffer-Serien werden schon noch kommen! Und sie kamen. „Versuch erst mal das Tempo zu halten, damit die alten Hasen nicht zu lange auf dich warten müssen“, sagte ich zu mir. In den Pausen erhielt ich immer wieder kleine, aber entscheidende Tipps und Korrekturen von meinem Freiburger Trainer Marcus Kleint. Ich kam mir vor, wie ein Profi mit einem „personal coach“. So gelang es mir mein Grundtempo zu erhöhen, ohne bei den entscheidenden Schritten die Ruhe zu verlieren.


Im Fortlauf der entspannten Atmosphäre dieses Bad Dürkheimer Wettkampfes konnte ich von Stunde zu Stunde mehr und mehr zu mir kommen. An nichts anderes denken: Pfeil auf Pfeil aufnehmen, Atmen, Einnocken – stehe ich fest, sind meine Schultern locker, halte ich meine Körperspannung während der Zielaufnahme bis zum Auslösen des Schusses, gelingt mir eine Kraftzunahme im vollen Auszug, linke Hand – rechte Hand – drücken – ziehen – drehen?


Wie viele Ratschläge hatte ich in den Trainingseinheiten der vergangenen Monate erhalten – wie viele behalten? Hier konnte ich sie Pfeil für Pfeil hervorholen, sie ausprobieren und ihrer Wirkung nachspüren. Und es gelang mir, mich über jeden Treffer zu freuen, ohne auch nur eine Minute an ein „muss“zu denken. (Ich gebe zu, die 0-Treffer-Serien fand ich nicht so gut.)


Der Hinweis des Wettkampfleiters Fritz Eicher, in einer ehrlichen und korrekten Weise zu schießen,  bedurfte bei dieser Veranstaltung keiner weiteren Aufforderung. Zwischen Honza und Shai-i begegnete man sich mit Respekt und einem Lächeln. Wer mit 6 Pfeilen 6 Treffer erzielte, konnte sich eines Sonderapplauses aller Mitstreiterinnen und Mitstreiter sicher sein. Für die weniger erfahrenen Schützen, wie mich, bot sich reichlich Anschauungsmaterial lebendig vorgetragener Formvollendung. Und es war beruhigend zu sehen, dass auch meisterliche Schützen ständig um ihre Form kämpfen müssen.


Von 11.00 – 21.00 Uhr wurden in drei Runden je 24 Pfeile und zum Abschluss noch einmal 28 Pfeile geschossen. Die Häufigkeit und Regelmäßigkeit der sich wiederholenden Abläufe versetzte mich in einen Zustand innerer Euphorie, der mich die Anstrengung wie die Zahl der Stunden und Pfeile vergessen ließ - zumindest bis zum nächsten Morgen. Da meldete sich mein Körper mit leichter, aber angenehm empfundener Ermattung zurück und bezeugte den Hinweis der alten Bogenmeister: „Du musst mit den Knochen schießen“!


Fritz Eicher hatte es in seiner Eröffnungsrede allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ans Herz gelegt und mit einem beeindruckenden und klar geschossen Yawatashi verbildlicht: mit den 100 Pfeilen seinen eigenen Weg zu beschreiten und sich seinen eigenen Höhen und Tiefen zu stellen, sei Aufgabe dieses Tages.


Und so gab es am Ende wohl eine Rangliste und einen freudig gefeierten Ranglisten-Besten, aber nicht nur einen Sieger, sondern eine Menge erschöpfter, aber glücklicher Schützen.


1. Rang: Michael Meßler (Bad Dürkheim)  80 von 100

2. Rang: Yoko Oikawa (Frankfurt) und Musa Karaca (Frankfurt) 60 von 100

3. Rang: Stefan Weingessel (Karlsruhe) 59 von 100

4. Rang: Fritz Eicher (Bad Dürkheim) 50 von 100

5. Rang: Jan Jansen (Freiburg) und Gunter Hirsch (Freiburg) 46 von 100



 

kyudo & kitchen wird es auf unbestimmte Zeit nicht mehr geben. Es war mein liebstes Projekt, aber auch mein zeitintensivstes. Irgendwann kommt es wieder ....

Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen bedanken die viel Spaß an der Internetseite hatten und mit ihren Beiträgen der Idee Seele eingehaucht haben.

Birgit Eicher